Kirche und Corona-Virus / Informationen und Präventionsmaßnahmen

Nachfolgend finden Sie aktuelle INFORMATIONEN zum Thema Kirche & Corona-Virus und die damit zusammenhängenden PRÄVENTIONSMAßNAHMEN im Stift Klosterneuburg.

Alle aktuellen, allgemeinen INFORMATIONEN zum Thema Kirche und Corona-Virus finden Sie unter diesem > LINK der Erzdiözese Wien.

Eine Zusammenstellung von HEILIGE MESSEN, die Sie täglich von zu Hause aus mitfeiern können finden Sie unter diesem > LINK oder auch unter diesem > LINK

Bis auf Weiteres ist täglich das ALLERHEILIGSTE in der Stiftskirche Klosterneuburg zur Anbetung ausgesetzt. Die Stiftskirche Klosterneuburg ist, bis auf Weiteres, täglich von 6:00 bis 18:30 geöffnet, die ANBETUNG des Allerheiligsten ist zu folgenden Zeiten möglich: Montag bis Samstag 7:00 bis 18:00 und Sonntag 8:00 bis 18:00. Wenn Sie mit dem Auto zur Kirche fahren, dann können sie bei der Ausfahrt beim Schranken beim Portier läuten und sagen, dass Sie in der Kirche waren. Es ist somit nicht notwendig die Parkgebühren zu bezahlen.  

Ein besonderes Anliegen ist es, für alle Kranken und Pflegenden zu beten.

Die jüngsten Informationen finden Sie jeweils zuoberst:

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Andacht und Sondersegen zur Zeit der Epidemie unter Vorsitz des Heiligen Vater Papst Franziskus am Freitag, 27. März 2020

Den Text der Andacht des Heiligen Vaters Papst Franziskus finden Sie nachfolgend. Unter diesem > LINK können Sie diese besondere Stunde mit dem Generalablass und dem abschließenden Segen "Urbi et Orbi" des Heiligen Vaters nachsehen.

»Am Abend dieses Tages« (Mk 4.35). So beginnt das eben gehörte Evangelium. Seit Wochen scheint es, als sei es Abend geworden. Tiefe Finsternis hat sich auf unsere Plätze, Straßen und Städte gelegt; sie hat sich unseres Lebens bemächtigt und alles mit einer ohrenbetäubenden Stille und einer trostlosen Leere erfüllt, die alles im Vorbeigehen lähmt: Es liegt in der Luft, man bemerkt es an den Gesten, die Blicke sagen es. Wir sind verängstigt und fühlen uns verloren. Wie die Jünger des Evangeliums wurden wir von einem unerwarteten heftigen Sturm überrascht. Uns wurde klar, dass wir alle im selben Boot sitzen, alle schwach und orientierungslos sind, aber zugleich wichtig und notwendig, denn alle sind wir dazu aufgerufen, gemeinsam zu rudern, alle müssen wir uns gegenseitig beistehen. Auf diesem Boot ... befinden wir uns alle. Wie die Jünger, die wie aus einem Munde angsterfüllt rufen: »Wir gehen zugrunde« (vgl. V. 38), so haben auch wir erkannt, dass wir nicht jeder für sich, sondern nur gemeinsam vorankommen.

Leicht finden wir uns selbst in dieser Geschichte wieder. Schwieriger ist es da schon, das Verhalten Jesu zu verstehen. Während die Jünger natürlich alarmiert und verzweifelt sind, befindet er sich am Heck, in dem Teil des Bootes, der zuerst untergeht. Und was macht er? Trotz aller Aufregung schläft er friedlich, ganz im Vertrauen auf den Vater – es ist das einzige Mal im Evangelium, dass wir Jesus schlafen sehen. Als er dann aufgeweckt wird und Wind und Wasser beruhigt hat, wendet er sich vorwurfsvoll an die Jünger: »Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« (V. 40).

Versuchen wir zu verstehen. Worin besteht der Glaubensmangel der Jünger, der im Kontrast steht zum Vertrauen Jesu? Sie hatten nicht aufgehört, an ihn zu glauben, sie flehen ihn ja an. Aber schauen wir, wie sie ihn anrufen: »Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?« (V. 38). Kümmert es dich nicht: Sie denken, dass Jesus sich nicht für sie interessiert, dass er sich nicht um sie kümmert. Im zwischenmenschlichen Bereich, in unseren Familien, ist es eine der Erfahrungen, die am meisten weh tun, wenn einer zum anderen sagt: „Bin ich dir egal?“ Das ist ein Satz, der schmerzt und unser Herz in Wallung bringt. Das wird auch Jesus erschüttert haben. Denn niemand sorgt sich mehr um uns als er. In der Tat, als sie ihn rufen, rettet er seine mutlosen Jünger.

Der Sturm legt unsere Verwundbarkeit bloß und deckt jene falschen und unnötigen Gewissheiten auf, auf die wir bei unseren Plänen, Projekten, Gewohnheiten und Prioritäten gebaut haben. Er macht sichtbar, wie wir die Dinge vernachlässigt und aufgegeben haben, die unser Leben und unsere Gemeinschaft nähren, erhalten und stark machen. Der Sturm entlarvt all unsere Vorhaben, was die Seele unserer Völker ernährt hat, „wegzupacken“ und zu vergessen; all die Betäubungsversuche mit scheinbar „heilbringenden“ Angewohnheiten, die jedoch nicht in der Lage sind, sich auf unsere Wurzeln zu berufen und die Erinnerung unserer älteren Generation wachzurufen, und uns so der Immunität berauben, die notwendig ist, um den Schwierigkeiten zu trotzen.

Mit dem Sturm sind auch die stereotypen Masken gefallen, mit denen wir unser „Ego“ in ständiger Sorge um unser eigenes Image verkleidet haben; und es wurde wieder einmal jene (gesegnete) gemeinsame Zugehörigkeit offenbar, der wir uns nicht entziehen können, dass wir nämlich alle Brüder und Schwestern sind.

»Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Herr, dein Wort heute Abend trifft und betrifft uns alle. In unserer Welt, die du noch mehr liebst als wir, sind wir mit voller Geschwindigkeit weitergerast und hatten dabei das Gefühl, stark zu sein und alles zu vermögen. In unserer Gewinnsucht haben wir uns ganz von den materiellen Dingen in Anspruch nehmen und von der Eile betäuben lassen. Wir haben vor deinen Mahnrufen nicht angehalten, wir haben uns von Kriegen und weltweiter Ungerechtigkeit nicht aufrütteln lassen, wir haben nicht auf den Schrei der Armen und unseres schwer kranken Planeten gehört. Wir haben unerschrocken weitergemacht in der Meinung, dass wir in einer kranken Welt immer gesund bleiben würden. Jetzt, auf dem stürmischen Meer, bitten wir dich: „Wach auf, Herr!“

»Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Herr, du appellierst an uns, du appellierst an den Glauben. Nicht nur an den Glauben, dass es dich gibt, sondern an den Glauben, der uns vertrauensvoll zu dir kommen lässt. In dieser Fastenzeit erklingt dein eindringlicher Aufruf: »Kehrt um« (Mk 1,15); »kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen« (Joël 2,12). Du rufst uns auf, diese Zeit der Prüfung als eine Zeit der Entscheidung zu nutzen. Es ist nicht die Zeit deines Urteils, sondern unseres Urteils: die Zeit zu entscheiden, was wirklich zählt und was vergänglich ist, die Zeit, das Notwendige von dem zu unterscheiden, was nicht notwendig ist. Es ist die Zeit, den Kurs des Lebens wieder neu auf dich, Herr, und auf die Mitmenschen auszurichten. Und dabei können wir auf das Beispiel so vieler Weggefährten schauen, die in Situationen der Angst mit der Hingabe ihres Lebens reagiert haben. Es ist das Wirken des Heiligen Geistes, das in mutige und großzügige Hingabe gegossen und geformt wird. Es ist das Leben aus dem Heiligen Geist, das in der Lage ist, zu befreien, wertzuschätzen und zu zeigen, wie unser Leben von gewöhnlichen Menschen – die gewöhnlich vergessen werden – gestaltet und erhalten wird, die weder in den Schlagzeilen der Zeitungen und Zeitschriften noch sonst im Rampenlicht der neuesten Show stehen, die aber heute zweifellos eine bedeutende Seite unserer Geschichte schreiben: Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger, Supermarktangestellte, Reinigungspersonal, Betreuungskräfte, Transporteure, Ordnungskräfte, ehrenamtliche Helfer, Priester, Ordensleute und viele, ja viele andere, die verstanden haben, dass niemand sich allein rettet. Angesichts des Leidens, an dem die wahre Entwicklung unserer Völker gemessen wird, entdecken und erleben wir das Hohepriesterliche Gebet Jesu: »Alle sollen eins sein« (Joh 17,21). Wie viele Menschen üben sich jeden Tag in Geduld und flößen Hoffnung ein und sind darauf bedacht, keine Panik zu verbreiten, sondern Mitverantwortung zu fördern. Wie viele Väter, Mütter, Großväter und Großmütter, Lehrerinnen und Lehrer zeigen unseren Kindern mit kleinen und alltäglichen Gesten, wie sie einer Krise begegnen und sie durchstehen können, indem sie ihre Gewohnheiten anpassen, den Blick aufrichten und zum Gebet anregen. Wie viele Menschen beten für das Wohl aller, spenden und setzen sich dafür ein. Gebet und stiller Dienst – das sind unsere siegreichen Waffen.

»Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Der Anfang des Glaubens ist das Wissen, dass wir erlösungsbedürftig sind. Wir sind nicht unabhängig, allein gehen wir unter. Wir brauchen den Herrn so wie die alten Seefahrer die Sterne. Laden wir Jesus in die Boote unseres Lebens ein. Übergeben wir ihm unsere Ängste, damit er sie überwinde. Wie die Jünger werden wir erleben, dass wir mit ihm an Bord keinen Schiffbruch erleiden. Denn das ist Gottes Stärke: alles, was uns widerfährt, zum Guten zu wenden, auch die schlechten Dinge. Er bringt Ruhe in unsere Stürme, denn mit Gott geht das Leben nie zugrunde.

Der Herr fordert uns heraus, und inmitten des Sturms lädt er uns ein, Solidarität und Hoffnung zu wecken und zu aktivieren, die diesen Stunden, in denen alles unterzugehen scheint, Festigkeit, Halt und Sinn geben. Der Herr erwacht, um unseren Osterglauben zu wecken und wiederzubeleben. Wir haben einen Anker: durch sein Kreuz sind wir gerettet. Wir haben ein Ruder: durch sein Kreuz wurden wir freigekauft. Wir haben Hoffnung: durch sein Kreuz sind wir geheilt und umarmt worden, damit nichts und niemand uns von seiner erlösenden Liebe trennen kann. Inmitten der Isolation, in der wir unter einem Mangel an Zuneigung und Begegnungen leiden und den Mangel an vielen Dingen erleben, lasst uns erneut die Botschaft hören, die uns rettet: Er ist auferstanden und lebt unter uns. Der Herr ruft uns von seinem Kreuz aus auf, das Leben, das uns erwartet, wieder zu entdecken, auf die zu schauen, die uns brauchen, und die Gnade, die in uns wohnt, zu stärken, zu erkennen und zu ermutigen. Löschen wir die kleine Flamme nicht aus (vgl. Jes 42,3), die niemals erlischt, und tun wir alles, dass sie die Hoffnung wieder entfacht.

Das eigene Kreuz anzunehmen bedeutet, den Mut zu finden, alle Widrigkeiten der Gegenwart anzunehmen und für einen Augenblick unser Lechzen nach Allmacht und Besitz aufzugeben, um der Kreativität Raum zu geben, die nur der Heilige Geist zu wecken vermag. Es bedeutet, den Mut zu finden, Räume zu öffnen, in denen sich alle berufen fühlen, und neue Formen der Gastfreundschaft, Brüderlichkeit und Solidarität zuzulassen. Durch sein Kreuz sind wir gerettet, damit wir die Hoffnung annehmen und zulassen, dass sie alle möglichen Maßnahmen und Wege stärkt und unterstützt, die uns helfen können, uns selbst und andere zu beschützen. Den Herrn umarmen, um die Hoffnung zu umarmen – das ist die Stärke des Glaubens, der uns von der Angst befreit und uns Hoffnung gibt.

»Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?« Liebe Brüder und Schwestern, von diesem Ort aus, der vom felsenfesten Glauben Petri erzählt, möchte ich heute Abend euch alle dem Herrn anvertrauen und die Muttergottes um ihre Fürsprache bitten, die das Heil des Volkes Gottes und der Meerstern auf stürmischer See ist. Von diesen Kolonnaden aus, die Rom und die Welt umarmen, komme der Segen Gottes wie eine tröstende Umarmung auf euch herab. Herr, segne die Welt, schenke Gesundheit den Körpern und den Herzen Trost. Du möchtest, dass wir keine Angst haben; doch unser Glaube ist schwach und wir fürchten uns. Du aber, Herr, überlass uns nicht den Stürmen. Sag zu uns noch einmal: »Fürchtet euch nicht« (Mt 28,5). Und wir werfen zusammen mit Petrus „alle unsere Sorge auf dich, denn du kümmerst dich um uns“ (vgl. 1 Petr 5,7).

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Fürbitte

Für andere zu beten liegt in Zeiten einer Pandemie nahe

Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, für alle, die Angst haben vor einer Infektion, für alle, die sich nicht frei bewegen können, für die Ärzt*innen und Pfleger*innen, die sich um die Kranken kümmern, für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen, dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

(Stilles Gebet)

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke, viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten.

Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind, und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Heilige Messen in den Medien

© Stift Klosterneuburg

Sonntagspredigten vom Stift Klosterneuburg

"Die Teilnahme am eucharistischen Opfer ist die Quelle und der Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens." (LG 11)

Die derzeitige Situation lässt es nicht zu, dass wir gemeinsam feiern. Das ist schmerzlich, aber wir alle kennen die Gründe. Auch die Kirche als gesellschaftliche Institution steht in der Verantwortung Ansammlungen von Menschen zu vermeiden. 

Nachfolgend finden Sie die Predigten aus den letzten Sonntagsmessen - gefeiert im Sacellum", der Chorkapelle des Stift Klosterneuburg. 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und vor allem den Schutz, die Hilfe und den reichen Segen des allmächtigen Gottes! Bleiben Sie gesund!

© Stift Klosterneuburg

Gottesdienste zu Hause mitfeiern

Unter dem Motto: "Die Kirche kommt in Dein/Ihr Wohnzimmer" finden Sie nachfolgend eine Auflistung von Heiligen Messen:

SONNTAGS:

TV: 

  •   9:30: Heilige Messe oder evangelischer Gottesdienst ZDF (11.954 MHz)
  • 10:00: Heilige Messe ORF III (11.273 MHz)

RADIO: 

  • 10:00: Heilige Messe Ö2 NÖ (97,9 MHz)
  • 10:00: Heilige Messe Radio Maria Österreich (99,5 MHz)
  • 10:00: Heilige Messe Radio Klassik Stephansdom (f 107,3 MHz) 

INTERNET: 

WOCHENTAGS:

RADIO: 

  •   8:00: Heilige Messe Radio Maria Österreich (99,5 MHz)
  • 12:00: Heilige Messe Radio Klassik Stephansdom (107,3 MHz) 

INTERNET:

© Pfarre St. Leopold Klosterneuburg

"Lichter der Hoffnung" leuchten in ganz Österreich, ab Samstag, 21. März 2020 täglich

Die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche haben angesichts der Coronakrise zu einer gemeinsamen österreichweiten Gebetsaktion aufgerufen. Die Gläubigen aller Konfessionen sind eingeladen, ab Samstag täglich um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen sowie das Vaterunser zu beten - jenes von Jesus selbst überlieferte Gebet, das allen Christen unabhängig ihrer Kirchenzugehörigkeit gemeinsam ist. Die Priester bzw. Geistlichen sind eingeladen, einen Segen zu sprechen. Darüber hinaus wollen die Kirchen dazu animieren, die Aktion auch via Social Media mit dem Hashtag #lichterderhoffnung auf möglichst vielen Plattformen bekanntzumachen und Fotos und Beiträge von der Aktion zu posten.

"Setzen wir in dieser schwierigen Situation auch ein gemeinsames Zeichen des Zusammenhalts und der Verbundenheit. Jesus ruft uns alle auf, Licht der Welt zu sein", warb der Salzburger Erzbischof Franz Lackner für die Aktion.

"Christinnen und Christen wissen sich im Gebet weltweit verbunden über Grenzen hinweg, auch über solche, die durch diese Pandemie gesetzt werden", zeigte sich der lutherische Bischof Michael Chalupka überzeugt: "Räumlich getrennt sind wir füreinander da und schenken einander Trost durch den Schein des Lichts."

Metropolit Arsenios (Kardamakis) betont für die orthodoxe Kirche in Österreich: "Wir beten räumlich getrennt, aber mit den Herzen verbunden und über alle kirchlichen Grenzen hinweg zu unserem Herrn und Gott, uns alle zu beschützen und zu stärken, die Kranken zu heilen, den Ärzten und Krankenpflegern beizustehen und uns Seine reiche Gnade zu schenken."

"Starkes ökumenisches Zeichen"

Aus Kärnten kommt eine gemeinsame Unterstützungserklärung der Aktion von Bischof Josef Marketz und Superintendent Manfred Sauer: "Wir freuen uns über dieses starke gemeinsame ökumenische Zeichen: ein Licht zu entzünden gegen Angst und Dunkelheit und Kraft zu schöpfen aus dem Gebet. Bei aller Distanz, die wir jetzt wahren müssen, werden durch die Lichter und Gebete Nähe, Hoffnung und Solidarität weiter wachsen, davon sind wir tief überzeugt."

Auch der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz rief zur Teilnehme an der Aktion auf: "Wir antworten mit unserem Gebet auf die Hauptabendnachrichten, wir erzählen Gott von unseren Sorgen und Freuden und verbinden uns in einem engen Gebetsnetz über ganz Österreich. Ein gemeinsames Vaterunser und ein anschließendes Segensgebet oder ein paar persönliche Worte tragen uns in den Abend."

"Besonders in schwierigen Zeiten macht uns das gemeinsame Gebet noch stärker", betonte der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl. Auch er hob die ökumenische Verbundenheit positiv hervor.

"Bescheiden und trotzig gegen Resignation"

Eine Unterstützungserklärung zur Aktion kam auch vom Innsbrucker Bischof Hermann Glettler: "Brennende Kerzen in den Fenstern sind kleine christliche Hoffnungszeichen, bescheiden und trotzig gegen Resignation und Verbitterung - schöne Vorboten von Ostern."

"Sehr herzlich lade ich die Christen und Christinnen in Oberösterreich zu diesem Zeichen der Verbundenheit, der Gemeinschaft und der Hoffnung in der Corona-Pandemie ein", erklärte der Linzer Bischof Manfred Scheuer. Das Gebet sei eine Kraft der Hoffnung und der Solidarität. Scheuer: "Im Gebet vertrauen wir einander Gott an. Besonders bitte ich um das Gebet für die Kranken und Vereinsamten, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen und für alle, die für die Grundversorgung arbeiten und die sich in diesen Tagen für das Gemeinwohl engagieren."

© kathpress

© Erzdiözese Wien Junge Kirche

"Input" Links: Informationen, Angebote & Ideen

Nachfolgend finden Sie einige "Input" Links mit Informationen und Angeboten im Kontext von Kirche und Corona-Virus sowie Anregungen zur Gestaltung der vorösterlichen Zeit und des persönlichen Gebetslebens zu Hause, von der Erzdiözese Wien Junge Kirche: 

"Wunder gibt es. Aber dazu braucht es das Gebet! Ein mutiges Gebet, das um etwas ringt, das beharrlich ist, nicht ein Gebet aus Gefälligkeit." (Tweet von Papst Franziskus, 24. Mai 2013)

Die > Erzdiözese Wien, wie auch zum Beispiel die > Diözese Innsbruck und viele andere, haben auf Ihren Homepages ein Gebet in der Coronakrise veröffentlicht. Herzliche Einladung im Gebet miteinander verbunden zu bleiben!

© Erzdiözese Wien Junge Kirche

© Erzdiözese Wien

Livestream Morgenmesse mit Kardinal Christoph Schönborn

Herzliche Einladung ab Mittwoch, 18. März 2020, können Sie täglich (Montag bis Samstag), um 08:00, via LIVESTREAM, entweder auf > LINK 1 oder >LINK 2, die MORGENMESSE mit Kardinal Christoph Schönborn mitzufeiern. Kardinal Schönborn feiert die Morgenmesse in der Andreaskapelle, der Hauskapelle des Wiener Erzbischofs.   

"Öffnen wir einander das Herz, feiern wir über Distanz hinweg gemeinsam!", so Kardinal Christoph Schönborn.

Unter dem Motto "Wir feiern zu Hause Gottesdienst und knüpfen ein Netzwerk der Verbundenheit von Haus zu Haus" finden Sie konkrete Anleitungen für die Gottesdienstfeier daheim unter diesem > LINK

Aussetzung des Allerheiligsten in der Stiftskirche

Bis auf Weiteres ist täglich das Allerheiligste in der Stiftskirche Klosterneuburg zur Anbetung ausgesetzt. Die Stiftskirche Klosterneuburg ist, bis auf Weiteres, täglich von 6:00 bis 18:30 geöffnet, das Allerheiligste wird ab zirka 7:15 ausgesetzt. 

Ein besonderes Anliegen ist es, für alle Kranken und Pflegenden zu beten.

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Until further notice the Blessed Sacrament will be exposed to worship on daily base, during the day in the Stiftskirche Klosterneuburg. Until further notice, the Stiftskirche Klosterneuburg is opened daily from 6am to 6:30pm, the Blessed Sacrament will be exposed as of about 7:15am. 

Please pray for all the sick and their caregivers. 

Absage Heilige Messen im Landesklinikum Klosterneuburg

Aus aktuellem Anlass und in Absprache mit allen Verantwortlichen werden bis auf weiteres in der Krankenhauskapelle des Landesklinikum Klosterneuburg keine Heiligen Messen gefeiert. 

Wir denken an und beten auch für alle Kranken und Pflegenden und wünschen Ihnen eine gute und baldige Genesung!

© Katholisches Bildungswerk

LIMA - Lebensqualität im Alter - Online Angebot ab Montag, 23. März 2020

Ab Montag, 23. März 2020, steht Ihnen unter diesem > LINK ein Angebot von LIMA (Lebensqualität im Alter) zur Verfügung.

Unter diesem Link finden Sie auch nähere Informationen des Katholischen Bildungswerkes zur LIMA Methode. Allgemeine Informationen zu LIMA in der Stiftspfarre Klosterneuburg finden Sie unter diesem > LINK