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Adventkalender 2018

Advent - Zeit der freudigen Erwartung - Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe. (Vgl. Phil 4,4-5) 

Der Adventkalender ist eine schöne - ursprünglich - protestantische Tradition aus dem 19. Jahrhundert. Es gibt Adventkalender in den verschiedensten und sehr kreativen Formen. Das Ziel ist aber immer das gleiche, nämlich sich auf Weihnachten 24 Tage lang vorzubereiten. Quelle: Pfarrnetzwerk Asyl

Nachfolgend finden Sie - an jedem der 24 Tage vor Weihnachten aktualisiert - Bibelstellen, Gedanken, Impressionen und Wissenswertes zur Adventszeit.  

Wir wünschen Ihnen eine möglichst friedvolle und gesegnete Adventszeit 2018 und Vorfreude auf das Fest der Geburt unseres Herrn Jesus Christus.

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Donnerstag, 13. Dezember 2018 - Die "Leuchtende" Lucia

Am 13. Dezember wird die heilige Lucia gefeiert. 

Die heilige Lucia, die eines der ersten Opfer der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian im frühen 4. Jahrhundert war, wird am 13. Dezember gefeiert. In Österreich ist Lucias Gedenktag  nicht so gebräuchlich wie zum Beispiel in Italien, wo Lucia eine Volksheilige ist, oder in Skandinavien, wo an diesem Tag viele Lichterbräuche populär sind. Je nördlicher die Länder, desto verbreiteter sind Lichterbräuche.

Die heilige Lucia verweist als lichtvolle Gestalt auf den Sieg des LIchts über die Dunkelheit. © Erzdiözese Wien

Mehr Informationen zur heiligen Lucia finden Sie unter diesem > Link

© Natalia Andreichenko

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Die Enden der Erde

GOTT hat am Anfang nicht nur den Anfang, sondern auch schon die Enden erschaffen.

Von jedem Winkel der Erde aus betrachtet liegen die Enden woanders.

So ist überall Ende und Anfang zugleich, Verbindung zwischen den unzähligen Enden und den unzähligen Anfängen. 

Verbundenheit liegt über der Erde, über die Enden hinaus - weißt du es nicht, hörst Du es nicht? 

Rainer Haudum © "aufatmen" (Diözese Linz)

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Dienstag, 11. Dezember 2018

Aus dem Flüchtlings-Adventskalender 2018 Pfarrnetzwerk Asyl zum 11. Dezember 2018:

Sommer 2015, ich bin in Deutschland auf Urlaub. Jeden Abend flimmern Bilder über den Bildschirm, die ich zunächst gar nicht einordnen kann. Menschenmassen auf der Flucht durch Waldgebiete, auf orangen Booten, unfassbar…“Mein Gott, wo wollen die denn alle hin….“, waren meine Gedanken, wenn ich ehrlich bin!

Sehr bald holte mich dieses Thema in der Realität ein, denn unter anderen wollten sie in meine Pfarre. Nach einer Projektwoche mit meiner Schule im September 2015, erkannte ich die Pfarre nicht wieder. “Kein Stein lag mehr auf dem anderen“ und eine Hilfsbereitschaft, die ich nie für möglich gehalten hätte, war zu sehen und zu spüren!

Was mich persönlich letztendlich motiviert hat, mich einzubringen?!? Wenn ich ehrlich bin – ich weiß es nicht: Es war plötzlich so. Ohne viel wo, wenn und warum, ich steckte mittendrin. Es gab keine spezielle Motivation, kein einschneidendes Erlebnis, nur ein Geburtstagsfest meines Sohnes und von da an, war ich mittendrin…Junge Menschen, die ich bis vor kurzem gar nicht kannte, waren in meinem Leben sehr wichtig geworden, waren dankbar für jede Einladung und jede Hilfe. Und da gab es mehr als genug zu tun: Behördendschungel, unfreundliche Antworten, großzügige Meldungen wie „na, wenn Sie da jetzt nicht mit wären, hätt i sie wegg`schickt“…waren noch die harmlosen Dinge. Flüchtlinge, deren rudimentäre Deutschkenntnisse aus „ja“, „nein“, „alles ok“ , „ja alles verstanden“…bestanden. Und kaum dass man aus dem Zimmer des AMS Beraters herauskam, fragte man mich: Was hat er gesagt???

Schwangerschaftsbetreuung in einer Arztpraxis: ich, die einzige nicht verschleierte Frau, mitten unter verunsicherten, ängstlichen, geflüchteten Frauen, denen ich mit Händen und Füßen zu erklären versuchte, warum jetzt diese oder jene Untersuchung wichtig wäre…!?!

Kämpfe und endlose Gespräche in der Schule eines jungen Mannes, dem die Deutschprofessorin nur Steine in den Weg legen wollte, z.B. das Übersetzten von unendlich schwierigen deutschen Texten aus dem Mittelalter. 

Rückschläge gab es immer wieder, enttäuschte Hoffnungen, Wohnungssuche…aber auch sehr viele glückliche Momente, wie die Geburt einer kleinen Dame, bei der ich dabei sein durfte oder der Erfolg eines jungen Mannes, der nach langem Bangen und Hoffen endlich das langersehnte Bleiberecht erhielt.

Über das Friedensgebet, das ich mit zwei Freunden jeden Monat halten durfte, begann ich mich intensiv mit dem Islam zu beschäftigen und in der Folge auch sehr mit meinem eigenen Glauben auseinander zu setzen. Toleranz in der gelebten Praxis…..

Ich lernte syrisches Essen und Gewürze, aber auch Essgewohnheiten kennen und lieben. Meine eigene Küche wurde dadurch sehr bereichert! Umgekehrt versuchte ich meinen neugewonnenen Freunden auch unsere Küche näher zu bringen und unsere Gewohnheiten. Kekse zu Weihnachten waren der Hit!

Die größten Hindernisse waren falsche Hoffnungen und Vorstellungen auf beiden Seiten. Ich musste lernen mit Misserfolgen und Enttäuschungen umzugehen, aber auch zuzulassen, dass man gegen meine Empfehlungen und Hilfestellungen agierte und wenn man scheiterte, wieder um Hilfe rief…

Die schönen und erfolgreichen Erlebnisse aber haben eindeutig überwogen. Ich habe neue Freunde gefunden und bin stolz darauf, von ihnen als Freund bezeichnet zu werden!

Was ich mir wünschen würde!?! Es sollte gar keinen Krieg geben, damit Menschen gar nicht gezwungen wären zu flüchten!

Gabi Ehrenberger, Habibi-Flüchtlingsprojekte der Pfarre Franz von Sales © Flüchtlings-Adventskalender 2018 Pfarrnetzwerk Asyl 

Montag, 10. Dezember 2018 - Das Tagesevangelium:

Eines Tages, als Jesus lehrte, saßen unter den Zuhörern auch Pharisäer und Gesetzeslehrer; sie waren aus allen Dörfern Galiläas und Judäas und aus Jerusalem gekommen. Und die Kraft des Herrn drängte ihn dazu, zu heilen. Da brachten einige Männer einen Gelähmten auf einer Tragbahre. Sie wollten ihn ins Haus bringen und vor Jesus hinlegen.

Weil es ihnen aber wegen der vielen Leute nicht möglich war, ihn hineinzubringen, stiegen sie aufs Dach, deckten die Ziegel ab und ließen ihn auf seiner Tragbahre in die Mitte des Raumes hinunter, genau vor Jesus hin. Als er ihren Glauben sah, sagte er zu dem Mann: Deine Sünden sind dir vergeben. Da dachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer: Wer ist das, dass er eine solche Gotteslästerung wagt? Wer außer Gott kann Sünden vergeben? Jesus aber merkte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Was habt ihr für Gedanken im Herzen? Was ist leichter, zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf und geh umher?

Ihr sollt aber erkennen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben. Und er sagte zu dem Gelähmten: Ich sage dir: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause! Im gleichen Augenblick stand der Mann vor aller Augen auf. Er nahm die Tragbahre, auf der er gelegen hatte, und ging heim, Gott lobend und preisend.

Da gerieten alle außer sich; sie priesen Gott und sagten voller Furcht: Heute haben wir etwas Unglaubliches gesehen. Lk 5,17-26

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Sonntag, 09. Dezember 2018 - 2. Adventssonntag

Papst Franziskus hat im Advent zu einer Haltung gegen Angst und Negativität aufgerufen. Gegen die Angst vor dem Anderen, vor Gewalt, Ablehnung oder Scheitern setze die beginnende Vorbereitungszeit auf Weihnachten eine Botschaft der Hoffnung, sagte das Kirchenoberhaupt am Samstag vor mehreren Tausend Pilgern im Vatikan.

Den Advent zu leben bedeute, «für das Unbekannte zu optieren und das gute Durcheinander Gottes und seiner Propheten zu akzeptieren», sagte der Papst. Christen sollten nicht «von Erwartungen leben, die sich vielleicht nicht erfüllen, aber in Erwartung». Gott bringe immer etwas Neues. Dies verlange auch die Bereitschaft, eigene Pläne zu ändern.

Aktives Warten

Das christliche Warten geschehe nicht mit den Händen im Schoss, sondern aktiv in der Nächstenliebe. «Wir sind nicht uns selbst überlassen, wir sind nicht allein. Wir sind heimgesucht, schon jetzt», sagte Franziskus.

Christen sollten sich zudem auf die Wiederkunft Christi mit «konsequenten und mutigen Entscheidungen» vorbereiten, sagte der Papst am Sonntag beim Mittagsgebet in Rom. Die folgenden Wochen seien eine Zeit, um gewohnte Lebensformen zu verlassen und «Hoffnungen und Träumen für eine neue Zukunft» Raum zu geben.

Jesus nicht verpassen

Der Papst wandte sich gegen einen egozentrischen Lebensstil und die Hektik der Tage. «Dies ist die Zeit, dass wir unser Herz öffnen und uns konkret fragen, wie und für wen wir leben», sagte Franziskus.

Wer an Weihnachten nur an Konsum und Geschenke denke, verpasse Jesus. Auch Christen drohten zu verweltlichen und ihre Identität zu verlieren, so der Papst. © www.kath.ch

Wir wünschen Ihnen und all Ihren Lieben einen schönen 2. Adventssonntag!

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Samstag, 08. Dezember 2018 - Hochfest Maria Empfängnis

Die Bedeutung des "Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria" für unser geistliches Leben: 

Genau neun Monate vor Maria Geburt feiern wir die Empfängnis Marias. Katholiken bekennen, dass Maria vom ersten Moment ihres Lebens an durch die Gnade Gottes von der Erbsünde bewahrt blieb. 

Damit hat Gott sie darauf vorbereitet, die Mutter Jesu Christi zu werden. Dieses Fest hat eine mehrfache Bedeutung für das eigene geistliche Leben. 

1. Maria wurde durch dieselbe Gnade vor der Erbsünde bewahrt, die alle Getauften von der Erbsünde befreit. Damit wird deutlich, dass Maria eine von uns ist, die an Gott glaubt und sich von Gott retten lässt. 

2. Gott hat Maria für eine schwere Aufgabe berufen, die weit über die menschliche Kraft geht. Dafür hat er sie durch die Gnade vorbereitet. Wenn Gott Menschen beruft, schenkt er ihnen zugleich Gaben, Talente, Charismen, mit denen sie die Herausforderungen bestehen können.

3. Gott schaut vom ersten Moment des Lebens an auf uns Menschen. Jedes Kind ist kostbar, weil Gott es wie Maria schon im Mutterleib beim Namen gerufen hat, ehe noch ein anderer Mensch bemerkt, dass es da ist.

erstellt von: Der SONNTAG / Dr. Hubert Phillipp Weber © Erzdiözese Wien

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Freitag, 07. Dezember 2018, mit dem heutigen Tagesevangelium:

In jener Zeit, als Jesus vorüber ging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids! Nachdem er ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu ihm. Er sagte zu ihnen: Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann? Sie antworteten: Ja, Herr. Darauf berührte er ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen. Da wurden ihre Augen geöffnet. Jesus aber befahl ihnen: Nehmt euch in acht! Niemand darf es erfahren. Doch sie gingen weg und erzählten von ihm in der ganzen Gegend. Mt 9,27-31

Heiliger Nikolaus von Myra © Erzdiözese Wien

Donnerstag, 06. Dezember 2018 - Heiliger Nikolaus

Nikolaus von Myra, dessen die Kirche am 06. Dezember gedenkt, ist einer der am meisten verehrten Heiligen der Christenheit und zugleich einer der Unbekanntesten.

Nikolaus von Myra ist unter anderem Schutzpatron der Reisenden und der Seeleute. Er gilt in der Volksfrömmigkeit als Helfer in fast allen Nöten. Vor allem ist er der Patron der Kinder und Schüler, der Mädchen und Frauen.

Wenn Sie mehr über den heutigen Nikolaustag und den Heiligen Nikolaus von Myra erfahren möchten, dann sei Ihnen der nachfolgende Link > der Erzdiözese Wien empfohlen.

Wir wünsche Ihnen und vor allem den Kindern einen schönen und gesegneten Nikolaustag!

 

 

Rorate in der Sebastianikapelle am 05.12.2018

Mittwoch, 05. Dezember 2018

Rorate Messen in der Adventzeit:

Rorate Messen starten in der dunklen, nur von Kerzen beleuchteten Kirche. 

Der Name der Rorate-Messe leitet sich vom Eingangsvers der Votivmesse der Gottesmutter ab, der mit den Worten des Propheten Jesaja: "Rorate, caeli, desuper, et nubes pluant iustum" beginnt. "Tauet Himmel, von oben! Ihr Wolken, es regnet den Gerechten!", so beginnt auch das bekannte Kirchenlied: "Tauet, Himmel der Geerchten", indem sich der Vers widerspiegelt.  

Die 1. Rorate Messe der Adventzeit 2018 feierten wir am Mittwoch, 05. Dezember 2018, in der Sebastianikapelle.

Am Mittwoch, 12. und 19. Dezember 2018, jeweils wieder um 06:00, in der SEBASTIANIKAPELLE freuen wir uns, wenn Sie diese nächsten beiden Rorate-Messen besuchen möchten. Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Frühstück.

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Dienstag, 04. Dezember 2018 - Heilige Barbara

Die Heilige Barbara gehört zum Kreis der 14 Nothelfer. Sie ist Patronin der Bergleute, der Gefangenen, der ArchitektInnen, der Glöckner und der Artillerie. Bei Gewittern, Feuersgefahren, Fieber, Pest und jähen Tod wird die Heilige Barbara angerufen. 

Traditionell werden am 4. Dezember - von Kirsch- oder auch Apfelbäumen - Zweige abgeschnitten und ins Wasser gestellt. Mit etwas Glück blühen die Zweige dann zu Weihnachten.

Die Legenden berichten über die Schönheit und den scharfen Verstand der Heiligen Barbara. Sie war eine Märtyrerin des 3. Jahrhunderts und wurde von Ihrem eigenen Vater enthauptet. Die Legende besagt, dass ein blühender Zweig in ihrer Gefängniszelle der Heiligen Barbara Trost spendete.

Montag, 03. Dezember 2018

Mit dem 1. Adventssonntag wurde in den Gottesdiensten der Sonn- und Festtage ein neues Lektionar eingeführt. Nicht die Auswahl der Bibeltexte ändert sich, sondern die Übersetzung. Im neuen Lektionar findet die revidierte Einheitsübersetzung von 2016 Verwendung und lädt ein, das "Wort des lebendigen Gottes" neu zu hören. 

  • Ein Buch enthält Texte. Worte. 
  • Ein "normales" Buch ist aussen entsprechend angeschrieben, damit man weiss, was drin steht.       
  • Der neue Lektionar jedoch nicht. 
  • Es kommt ohne Deklaration aus. 

Der Umschlag lässt erahnen: dieses Buch enthält DAS Wort schlechthin, das nicht "angeschrieben" werden kann, das nicht Buchstabe ist, sondern Ereignis; DAS weitererzählt werden will und Wunder wirkt. DAS Wort will freigegeben werden; im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott: Wort des lebendigen Gottes (vgl. Joh 1,1). Es ist eben kein Buch wie jedes andere.

Sonntag, 02. Dezember 2018 - 1. Adventssonntag

"Besinnung brauchen wir. Worum geht es? Worauf kommt es an? Advent heißt Ankunft. Weihnachten ist das Geburtsfest Jesu", so Kardinal Christoph Schönborn.

Kardinal Christoph Schönborn, gibt in der Zeitung Heute, am Freitag, 30. November 2018, "Antworten": 

Erster Adventsonntag. Die erste Kerze brennt am Adventkranz. Man sagt, der Advent sei die stillste Zeit des Jahres. Das war einmal, in früheren Zeiten. Das ist längst Vergangenheit. In der Hektik der Großstadt ist von Ruhe nichts zu merken. In den Einkaufsstraßen, den Weihnachtsmärkten drängen sich die Menschenmengen. Das Weihnachtsgeschäft boomt.

Aber vieles kaufen wir, ohne es wirklich zu brauchen. Ein Viertel der Lebensmittel wird weggeschmissen. Ein Drittel unserer Kleidung bleibt ungetragen im Schrank, sagen uns Experten. Und das, obwohl immer mehr Menschen auch bei uns finanziell nur schwer über die Runden kommen.

Besinnung brauchen wir. Worum geht es? Worauf kommt es an? Advent heißt Ankunft. Weihnachten ist das Geburtsfest Jesu. Ankommen soll bei uns das, was Jesus in die Welt bringen will: Gottes Güte und Menschenfreundlichkeit! Gott schenkt sie uns gratis, ohne Gegenleistung. Das ist der Sinn der Weihnachtsgeschenke. Noch so teure Geschenke können nicht ersetzen, was wir am meisten brauchen: Zuwendung, Zeit füreinander, echte Aufmerksamkeit. Weihnachten heißt: In Jesus ist Gott Mensch geworden, damit wir mehr Mensch werden. Erstellt von: Kardinal Schönborn. © Erzdiözese Wien

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Samstag, 01. Dezember 2018

Die Adventzeit im Wandel der Jahrhunderte:

Die Länge der Adventzeit hat sich im Lauf der Jahrhunderte gewandelt. Während man im 5. Jahrhundert in Jerusalem nur einen einzigen Adventsonntag feierte, hat Papst Gregor der Große (590-604) die Zahl der Adventsonntage auf vier festgelegt. Die sich über vier Sonntage erstreckende Adventzeit wurde erst 1570 durch Papst Pius V. allgemein verbindlich. Nur in der Erzdiözese Mailand werden auch heute noch sechs Adventsonntage gefeiert.

Die jeweiligen Sonntage im Advent haben eine je eigene Bedeutung. Am 1. Advent wird die Wiederkunft Christi am Jüngsten Tag bedacht. Der zweite Adventsonntag dient der Vorbereitung auf den kommenden Erlöser. Die Gestalt Johannes des Täufers steht am dritten Adventsonntag im Mittelpunkt während der letzte Sonntag vor Weihnachten Maria gewidmet ist. © Erzdiözese Wien